Grübeleien über die Ungezwungenheit

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Diese Woche bin ich mal zur Abwechslung nicht in NRW unterwegs, sondern in Hamburg. Bis morgen früh noch dort einquartiert bei einem befreundeten Journalisten-Ehepaar, für die ich auch einige Projekte betreue.

Nun wurde ich nicht nur von diesen bereits bedrängt, mich mal Richtung Freiberuflertum umzuschauen - bis jetzt sind meine freiberuflichen Aktionen ja eher aus der Not heraus geboren, also quasi "Zwangsberufler" - frei habe ich mich dabei seltenst gefüllt.

Also muss man das aufbauen, erarbeiten, sich umschauen - bei mir geht projektbezogen grade höllisch die Post ab; ich weiß teils gar nicht mehr, wohin damit .. würde mich nun ja gar nicht mal stören, wenn das anhielte. Allerdings ist dann die Frage: Weiterhin als Einzelunternehmer - oder wirklich als Freier Webdesigner, d.h. mit KSK im Hintergrund? Für eine UG reichts bei mir wohl noch nicht aus in Sachen Stammkundschaft ...

Wie es mit Existenzgründungs-Förderungen oder dem ganzen Rundherum beim Freiberufler aussieht, habe ich keinen blassen Schimmer. Damals, anno 2000, habe ich mir den Gewerbeschein besorgt, um ein bisserl Hosting und so Kram zu machen - und zwischendrin hat sich das immer wieder als praktisch erwiesen. Aber so richtig intensiv habe ich es nie genutzt. Ziel war ja immer eine Festanstellung als Webdesigner oder -entwickler.

Soll ich, soll ich nicht - wie sieht es da mit den Erfahrungen meiner werten Leser aus? Wer von euch ist freiberuflich tätig und kann mir da ein paar Tipps zukommen lassen? Worauf muss man achten? Gibt es Förderungsmöglichkeiten - und wenn ja, wo ist der Hacken dran?

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