Webradio-DJing für Einsteiger: Musik

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Eine große Musiksammlung, möge sie aus CDs, gekauften MP3-Alben oder Schallplatten bestehen, ist die wichtigste Grundvoraussetzung.
Am meisten natürlich für die geplante Haupt-Musikrichtung, z.B. Metal, Gothic/Darkwave oder Industrial. Für Bereiche, die man ebenfalls gerne senden möchte, aber nicht ausreichend abgedeckt sind, hat es sich als praktisch herauskristallisiert, sich noch zusätzlich mit einem Armvoll Samplern einzudecken. Nebenbei stolpert man darüber wieder über neue Bands, stellt somit Mehrwert dar.

Danach natürlich: Hilfsmittel, um die Musik in sinnvolle, d.h. brauchbare Digitalkopien umzuwandeln. Falls schon digitalisiert, sollten die Dateien mindestens in 128 kb/s vorliegen (egal ob MP3, WMA oder Ogg Vorbis). Ich konvertiere Musik immer ins Ogg Vorbis-Format, bei konstanter Bitrate, mit Ziel-Bitrate 224 oder 256 kb/s. Alternativ lässt sich auch einfach das FLAC-Format (Free Lossless Audio Copy) verwenden, welches den Vorteil hat, dass Daten einerseits in Originalqualität gespeichert werden, andererseits eine verlustFREIE Komprimierung bietet, welche ggü. komplett unkomprimierten Verfahren (Raw, PCM, Wave-Format) in einer im Schnitt 50% kleineren Datei resultieren.

Ein paar Beispiele für gute RIP-Software: CDex (Windows), XCFA (Linux), Ripper X (Linux) und Grip (Linux). Konvertierungs-Software läuft heutzutage i.d.R. entweder auf Basis von mplayer/mencoder oder ffmpeg/avconv (beide Cross Platform); zzgl. gstreamer-Framework (Linux).

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